Samstag, 31. Dezember 2011

Gesundheit und Zufriedenheit für 2012!





Glück ist nicht eine Station, wo man ankommt, sondern eine Art zu reise. 
MARGARET LEE RUMBECK

Allen Freunden, Kunden sowie deren Freunden und Familien wünsche ich ein gesundes, ausgeglichenes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr. 

Viele Burnout-Gefährdete und Burnout-Betroffene  übersehen oftmals ihre Bedürfnisse nach Ruhe und Regeneration. Ist das bei Ihnen auch so? Nehmen sie Ihre körperlichen Signale noch wahr, merken Sie noch, wann Ihr Körper wie viel Ruhe und Regeneration benötigt?
Wie immer am Jahresende resümieren die Menschen, haben gute Vorsätze für das neue Jahr, insbesondere Burnout-Gefährdete suchen nach Entschleunigung. 

Wohin ich auch höre, alle wünschen sich für das neue Jahr mehr Zeit für Familie, Partner und Freunde. Wenn dieses anstrengende und von starken veränderungsprozessen bestimmte Jahr mit all seinen Einschnitten, Naturkatastrophen und deren Auswirkungen, all die Möchtegern TitelträgerInnen,  Billionen Rettungsschirmen,  all den gestürzten Staatsoberhäuptern und nun freien Menschen dazu geführt haben, dass sich die Menschen auf das wichtigste Konzentrieren: gemeinsame wertvolle Zeit mit Familie und Freunden, sinnstiftende Tätigkeiten und weniger Stress wünschen, dann war es ein gutes Jahr! 

Möge das neue Jahr Ihnen immer die Nötige Balance, Leichtfüßigkeit und Stressfreiheit bringen, ausreichend Zeit für Sie und Ihre Lieben und ein Quäntchen Weisheit immer das richtige Händchen für Entscheidungen zu haben.  Achten Sie gut auf sich und nehmen Sie sich unabhängig von äußeren Umständen ausreichend Zeit für sich, um Kraft, Lebensfreude, Stabilität und Sinn zu finden. 

Herzliche Grüße sendet Ihre
Emina Mazak

Dienstag, 27. Dezember 2011

Blutgruppe Nutella

Huch!? Nein ich habe Weihnachten nicht verpennt, aber ich bin auch nicht unglücklich, dass es jetzt 'rum ist. Eine Freundin meinte schon treffend, sie hätten so viel gegessen, dass sie unterdessen wahrscheinlich Blutgruppe Nutella hätte. Sehr witzig und sehr treffend. 


Auf dem Weg zu meinen Eltern am 1. Feiertag hörte ich Radio. Um es kurz zu machen; alle freuten sich seit Wochen auf Weihnachten, auf ein paar freie, erholsame Tage und wo waren sie? Genau; auf der Autobahn. „Heiligabend meine Eltern, heute seine Eltern. Wann sind Sie mal zu Hause? Wenn alles gut geht, dann morgen und Dienstag wieder arbeiten… „ Tolle Wurst! Da sprechen wir alle von besinnlichen, erholsamen Stunden und letztlich ist es wie am Flughafen: Gate A121… 


Ich hoffe dennoch, dass sie schöne Weihnachten hatten. Irgendwie verblüffend, wie schnell diese Tage vorbeigehen. Essenstechnisch bin ich sowas von bedient. Es ist jetzt fast 18 Uhr und ich habe bis jetzt nur 2 Marmeladenbrötchen gegessen, dazu 4 große Pötte Kaffee und ich finde es einfach nur herrlich. Ich kann keinen Braten, Ente, Gans usw. mehr sehen.
Ein Himmelreich für ein Leberwurstbrot, oder ein profanes Spiegelei. Morgen bekomme ich Besuch aus Bayern, mit frischen Weißwürsten und einem Eimer süßen Senf aus Regensburg. Luja sog I! 


Ich bin froh, wenn die Normalität wieder Einzug hält. Ein normales Denken und Handeln wieder eintritt, wirklich etwas Erholung eintreten kann. Sofern Sie zwischen den Jahren frei haben, genießen Sie die Tage, dann noch schnell Silvester mit abgefackelt und dann ist auch erst mal wieder gut.

Samstag, 24. Dezember 2011

Türchen 24

Es ist vollbracht, heute öffnet sich das 24. Türchen, heute ist Heiligabend.  Es ist kurz nach 12 Uhr Mittag. Ich war noch unterwegs, Briefmarken einkaufen und Medikamente abholen. Außer mir war niemand dort! Hinfahren, parken, aussteigen, kaufen, wegfahren, perfekt. Muss ich mir für nächstes Jahr merken. Dann noch zum Blumenladen um die Ecke und die Bestellung abgeholt. Fertig.

Doofes Rezept, brauche ich Muskat unbedingt? Hatte ich noch nie im Regal. Würde ich den Unterschied wirklich schmecken? Egal, es wird niemand sterben und auch niemand merken.  Es ist 10 Minuten nach 13 Uhr und auf einmal ist es so, wie in einem Science Fiction Film. Von irgendeiner magischen Kraft werden die Menschen angesogen und verschwinden.  Schwupps wird auf einmal alles leiser, entschleunigt und übersichtlich sortiert.

Heiligabend und Weihnachten sind obwohl wir uns seit Wochen darauf freuen, mitunter die stressigsten Tage des Jahres. Er ist gerade im Bereich der Erwartungen stellenweise der stressigste Tag des Jahres, auch im Sinne der eigenen Erwartungen und Abgrenzungen.  Fahren wir zu den Eltern, oder kommen sie zu uns, wer kocht, was soll gekocht werden, Geschenke, habe ich das richtige gefunden usw.

Menschen, die vielleicht das Jahr über nicht so gut miteinander auskommen, sitzen an Heiligabend zusammen und versuchen mit ihrem persönlichen Stress, Wünschen und Hoffnungen, sowie mit dem der anderen irgendwie umzugehen.

Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen für Ihre Stressbewältigung. Mein einziger Tipp ist ähnlich wie beim Muskat Gewürz; 
  • geht die Welt unter, wenn mal ein Teil fehlt? 
  • wofür wäre der Stress gut? 
  • was ist förderlich für Ihre Stressbewältigung und Erschöpfung.  
  • wie können Sie alles gut und gesund für sich dosieren? 

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie sich abgrenzen.  Ich habe für mich vor Jahren schon gelernt, dass ich mich von diesen Feiertagen emotional nicht mehr erpressen lasse. Das war ein ganz schönes Stück Arbeit, ging auch nicht von heute auf morgen, denn egal wie alt ich werde; ich bin und bleibe das Kind! Wenn man Onkel Rüdiger und Tante Käthe an 362 Tagen nicht mag, muss ich es heute auch nicht. Es hat einen Grund und wir werden für 2–3 Stunden im gleichen Raum sein – spätere Heirat ausgeschlossen! Morgen ist ein neuer Tag, wir sind im hier und jetzt und alles ist gut, so wie es ist. 

Manchmal ist es gesünder aus diesem Blickwinkel zu schauen. Es bringt nichts sich wochen vorher schon über etwas zu ärgern, was a) noch gar nicht eingetroffen ist und b) kostes es viel zu viel Energie. Wofür? Was bisher nicht funktionierte wird sich an Heiligabend nicht in Wohlgefallen auflösen, aber wir können unseren Blickwinkel für diesen Zeitraum anpassen – wir sind ja keine Bäume ;-) wir sind beweglich! Einatmen, ausatmen hilft auch ungemein. 

Möge Ihr Heiligabend voller Gesundheit, Freude, Liebe, Freunden, Familie, leckerem Essen, Kinderlachen und schöner gemeinsamer Momente sein.  

Mir ist bewusst, dass das nicht für alle leistbar sein wird. Manchmal sitze ich nur da und sende diese positiven Gedanken aus und hoffe, dass es denen, die heute Abend alleine und einsam sind, im Krankenhaus, oder in Not sind aus und bin dankbar, dass es denen, die mir wichtig sind gut geht. Das gleiche wünsche ich Ihnen auch und natürlich frohe Weihnachten!

Freitag, 23. Dezember 2011

Eine wundervolle Stimmung



In meinem Arbeitszimmer steht mein Schreibtisch direkt vor dem Fenster, es gibt keine Vorhänge, so dass jeder, der hier vorbeiläuft mir nicht entgeht, oder hier reingucken kann. Vor mir liegt die eine Katze halb auf dem Heizkörper, halb auf dem Schreibtisch und schläft friedlich auf dem kuscheligen Heizkörper, die andere schläft auf dem Sitzkissen des Stuhls und der kleine Hundebesuch schnarcht auf dem Teppich selig vor sich hin. Heile, heile Gänschen. Lach! 

Ich hatte die eine Nachbarin schon beim Einkaufen getroffen, die anderen laufen mehr oder minder regelmäßig an meinem Fenster, respektive mir vorbei und winken oder grinsen durch die Scheibe. Ich antworte gleichermaßen; winkend oder grinsend. Das Leben ist simpel!

Wie kommt es, dass in dieser Zeit alle so‚ glücklich und zugewandt sind? Ok, die eine Nachbarin war von Anfang an sehr nett, grüßt und winkt eigentlich jedes Mal. Das fand ich schon immer sehr nett, ich wohne ja erst seit August hier und es hatte von Anfang an etwas Heimeliges. 

Was passiert mit uns in diesen Tagen, wie kommt es, dass Nachbarn, die sonst eher ‚trocken‘ und ‚für sich sind‘ nun auf einmal so ‚gemeinschaftlich‘ werden? Liegt das nur an Weihnachten? 
Wie dem auch sei, ich finde es sehr schön, dass die Menschen das ausstrahlen - Frieden, Gelassenheit, Aufmerksamkeit, ein Ankommen, sich freuen, anderen etwas Nettes geben, oder zurückgeben. 

Wenn es danach ginge, könnte jeden Tag Weihnachten sein.

Den muss ich erst prüfen, ich bin gleich wieder da…

Heute an der Rewe-Kasse zückt ein Herr, in Begleitung seiner bepelzten, allwissenden Ehefrau, in etwa  einen Zentimeter Plastik, um die Einkäufe zu zahlen. Auf lautes Anraten seiner Angetrauten entscheidet er sich dann doch für den 500,00€ Schein, denn sonst hätte man lt. Ehefrau über Weihnachten ein „ kleine Scheine Problem“, weil den keiner wechseln kann… 

Die große Überraschung folgt direkt, denn oh Wunder, oh Wunder ist die nette Dame an der REWE Kasse angewiesen Scheine über 200€ nicht anzunehmen. Sie bittet um Verständnis und informiert absolut, sachlich, kundenorientiert und höflich, dass wenn sie den Schein annehmen sollte, sie erst mit ihrem Vorgesetzten Rücksprache halten und der Schein geprüft werden müsse, das ginge nur im Büro und würde ein paar Minuten dauern. Der Mann schweigt und sowas ähnliches wie ein Nicken ist zu erkennen. Mit der anderen Hand zeigt  er die Originalbanderole. Das ist ja für alle mit Gegenwind ein erkennbares Qualitätszeichen – nicht wahr?  Die Dame verschwindet rasch gen Büro. 

Nun folgt das was man trotz des scheinbar vielen Plastiks und Geldes nicht besitzt – Geduld und Stressresistenz. Ich folge dem Paar und hinter mir stehen in etwa weitere 10 weitere Kunden. Wir haben ja Zeit; love was made for me and you… ;-) 

Die Dame erklärt uns die halbe Welt auch wenn wir nicht danach gefragt haben, lenkt die Blicke geschickt Richtung Originalgeldbanderole, dass die Menschheit kein Vertrauen mehr habe bla bla bla… Ob sie den so wenig vertrauenswürdig aussähen fragt sie hörbar, ein verunglücktes Selbstgespräch? Sie schaut mich jedenfalls an und ich frage zurück, ob das eine Frage sei.

Ich sage laut: „Ich bin mir sicher, die Dame ist gleich wieder da und hat bestimmt Richtlinien, denen sie einfach nachkommen muss. Auch ich würde ungern meine Arbeit verlieren, bloß weil sich jemand nicht an die Regeln des Marktes hält. Es muss nicht etwas mit Ihnen zu tun haben, vielleicht hat die Dame einfach eine klare Anweisung und in der Weihnachtszeit kommen die Menschen ja auf die merkwürdigsten Dinge.. . Mein Finger zeigt nach rechts oben auf das ‚keine Scheine größer 200€ Schild‘, steht ja in großen Lettern da.  Wenn ich Scheine >200€ nicht annehme, darüber vorab informiere, dann macht es wenig Sinn mit einem 500€ Schein zu zahlen und sich dann auch noch über die Wartezeit zu wundern“ oder?   

Nun, an der Mimik kann ich sehen, dass das nicht gewünschte Antwort war. „Wir kommen ja grad von der Bank, hier sehen Sie doch, hier ist die Originalbandrole…“ 
„Es tut mir leid, ich mache die Regeln für REWE nicht, ich bin die falsche Ansprechperson. Ich bin Kundin, so wie Sie. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen direkt bei der Bank kleinere Stückelungen auszahlen zu lassen. Ich weiß nicht was Sie sonst noch so vorhaben, aber diese Situation hier könnte sich durchaus wiederholen…“ und vielleicht klüger nicht so mit der Banderole die Aurmerksamkeit anderer auf sich ziehen.
 
Was ich denn damit meinen würde? Das ist so schwer nicht oder? Wie wahrscheinlich ist denn, dass so ein Paar nicht auffällt bzw. aufhält. Wie wahrscheinlich ist denn, dass selbst wenn die Annahme erlaubt wäre, die Kasse so viel Rückgeld hätte und andere Kunden gäbe es ja auch noch. So viel Zeit für Egoismus müsste bei so viel Egozentrik schon erlaubt sein, zumal nicht alle so nett wären wie die Kassiererin. Es gäbe genug Menschen die scheinbar so viel Geld auch zu unüberlegten Handlungen verführt. Ich an Ihrer Stelle wäre vorsichtiger. 

„Was denn daran so auffällig wäre?“  Ich denke mir meinen Teil, lächle und sage höflich“ Ich versichere Ihnen, DER Schein ist das Unauffälligste. Der Schein hingegen, würde ein eindeutiges Bild abgeben...  Sie schaut verdutzt,  grübelt und sagt, dass sie das nicht verstanden hätte und Gott sei Dank kommt just die Dame samt Wechselgeld aus dem Büro, rettet mich, entschuldigt sich höflich, dass es so lange gedauert hätte. Faktisch war sie vielleicht 5 Minuten weg. Nicht sehr lange wie ich finde und sie hätte es nicht gemusst. 

Bonny und Clyde gehen, als wäre es das normalste der Welt und wünschen ihr noch nicht einmal frohe Festtage…Ungeheurlich! 

Die Dame an der Kasse wendet sich mir zu, schenkt mir ihre volle Aufmerksamkeit, heißt mich willkommen, kassiert, wünscht mir einen schönen Tag und Feiertage. Wendet sich dem nächsten Kunden zu und begrüßt den Kunden ebenso und absolut professionell.  
Am Ende ihres Arbeitslebens könnte sie bestimmt ein sehr spannendes Buch veröffentlichen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Er versteckt sich, in der falschen Richtung…



Ich liebe meine Stadt, meinen Hafen seit 1996 – Wiesbaden! Sie ist zu jeder Jahres- und Tageszeit einfach nur schön. Meine kleine Heimatpille, wohldosiert und wohlschmeckend. 

Vielleicht bin ich ja auch nur hoffnungsvoll romantisch, aber heute war es optimal, denn es hatte geschneit und dann ist meine Stadt lt. Rea einfach nur fuck-n-fantastic! Ich hatte mich mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt verabredet.  

Schnell nochmal ein paar weise Anekdödchen der Kleinen ausgetauscht, unter anderem über Räuber und Verstecke(n) und für sie nach einem Geschenk geschaut. Während dessen hatte ich wundervolle Kleinigkeiten für die Kochecke gefunden. Wussten Sie schon, dass es in Minitütchen verpackte Penne und Farfalle gibt, Butterstückchen, 6 kleine Bockwürstchen in einer Nostalgiedose. Gott, Kind müsste man sein! Unglaublich! 

Von dort zum Weihnachtsmarkt. Auf den Bildern sehen Sie Eindrücke aus Wiesbaden. Es ist so schön in meiner Stadt und dann noch mit Freunden unterwegs. Austauschen, Lachen, wundervolle kleine Geschichten von der Kleinen hören. Glühwein trinken, eine heißen O-Saft, ich muss ja noch fahren, eine Currywurst und die Pommes geteilt. Am Ende des Tages ist das Leben simpel. Bereichert wird es durch Beziehungen zu Menschen, die einen durchs Leben begleiten.

In den letzten Tagen durften wir Erfahren, dass es Freundschaften gibt, in denen mal so nebenbei 500.000€ fließen können, andere Freunde Buchkampagnen in Höhe von 50.000€ aus der Privatkasse zahlen. Ich bin mir sicher, dass der Bundespräsident in diesen Tagen sehr erdend lernt, wer seine wirklichen Freunde sind und es wäre ihm zu wünschen, dass er sich mal an sie erinnert bzw. umgekehrt. Man hat ja langsam das Gefühl, das ab einem gewissen Jahreseinkommen, ein galoppierender Gedächtnisschwund einsetzt. Wie kommt es, dass sich hinter einigen Persönlichkeiten Dinge verstecken, die wir nur erahnen können und wie kommt es, dass wir Außenstehende es scheinbar so ungewöhnlich finden, unter Freundschaft scheinbar etwas anderes verstehen,  wer läuft hier in die falsche Richtung? Wir, oder er? Im Sinne dieses Blogs und im Sinne von Stress und Erschöpfung, möchte ich nicht in seiner Haut stecken, aber wie immer geht es auch darum, dass man Eigenverantwortung nicht delegieren kann. Die Amerikaner sagen: "what goes around, comes around..." Man kann sich auf Dauer nicht verstecken und man sieht eindeutig an der Berichterstattung, dass man in die falsche Richtung laufen kann...

Reich ist derjenige der Freunde hat, mit denen er lachen und weinen kann, die auch in schwierigen Situation da sind, mit denen man ein Eis essen gehen kann, beim Umzug hilft, gemeinsam kocht, an Feiertagen trifft, Freude und Gemeinsamkeiten, dazu gehören eindeutig auch Pommes ;-), teilen kann. 

In dieser Hinsicht betrachte ich mich als absolut reich.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Zauberpulver


Es gibt Tage die geben so viel Freude.  Heute Morgen war es genauso. Rollläden hoch und damit habe ich nun gar nicht gerechnet. SCHNEE! Jippieeeh!

Die Katzen direkt auf die Fensterbank gehüpft, auf die Hinterbeine gestellt und jeder Flocke hinterhergerufen wollen. Puderzuckerweiß, ich wollte es erst gar nicht glauben. Direkt in die Küche geflitzt und in den Garten geschaut. Ich meine, nicht dass das logisch wäre. Wenn auf der einen Seite des Hauses alle Zweige voller Schnee sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass auf der anderen Seite kein Schnee liegt. Aber man kann ja mal gucken. Sischer, iss sischer!

Wow! Ich habe mich so gefreut, Weihnachten ohne Schnee ist wie Sex ohne Küssen – geht gar nicht! 

Die Katzen direkt hinterher und dann haben wir erst mal den Schnee bestaunt. Barfuß, bei geöffneter Terrassentür uns gefreut. Gato war mutig, oder sie dachte es, ein paar Zentimeter und dann „ok, ich glaube ich gucke es mir noch mal in Ruhe von drinnen an. Will heißen; Nada, schnell wieder rein. 

Der Tag begann damit für mich super, ich liebe Schnee, alles ist ruhig, die Luft unfassbar klar, das Leben bekommt ein anderes Tempo, gedämpft, alle freuen sich – ok Autofahrer weniger, aber eigentlich mögen wir doch alle Schnee. Kinder lachen, Schneemann bauen, Schneeschlacht, der Schlitten gewachst und ab dafür, Spaß und gemeinsame Zeit verbringen. 

Für mich ein absoluter Energie Geber. Morgen bekomme ich Besuch mit Hund, das wird eine Freude mit ihm im Schnee zu tollen! 

Ich hoffe, Sie können den Schnee auch so genießen und Freude verspüren. Vielleicht haben Sie auch schon frei und können sich die letzten Tage vor Weihnachten ein bisschen Auszeit nehmen, einen Schneespaziergang machen, oder mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt treffen? In einer Schneekulisse ist das immer noch viel bezaubernder und wie heißt es so schön: the best things in life are free!